Kira Frei

"Uf dr Boustell..."

P1060759<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>412</div><div class='bid' style='display:none;'>9075</div><div class='usr' style='display:none;'>139</div>

Zusammen mit etwa 20 Kindern und 10 Mitarbeitern bauten wir in der Kinderbauwoche letzte Woche eine kreative und beeindruckende Holzbauwelt. In unterschiedlichen Baustellen/Gruppen haben sich die Kinder Bauwerke und ein Baustellenthema überlegt und schon machten sie sich ans Werk.
Es war beeindruckend zu sehen, was an diesen drei Kindernachmittagen alles entstand und wie die Gebäude und Bauwerke von Tag zu Tag komplizierter und umfangreicher wurden. Zeitgleich bauten wir zusammen im Foyer am Rosenweg einen Gemeinschaftsturm, der kurz vor Abschluss seine maximal mögliche Höhe, die Decke, erreichte.
Wenn nicht gerade gebaut wurde, sangen wir Lieder rund ums Bauen, übers Miteinander oder über Gott, hörten wir witzige Alltagserlebnisse von der Puppe Luki und Geschichten von Nehemia, der mit Zerstörung und dem Aufbau von der Stadtmauer Jerusalem, zu kämpfen hatte.
Wie auch die Gebäude innerhalb der Tage wuchsen, so entstand auch einiges im Miteinander der Gruppe, es entstanden Baugemeinschaften und Freundschaften und es entwickelte sich eine grosse Solidarität – wenn etwas einstürzte, half man einander es wiederaufzubauen. Der Ehrgeiz wuchs von Tag zu Tag und nicht nur die Kinder, sondern auch die Mitarbeiter, probierten voller Euphorie Bauwerke aus, die man zuvor nicht für möglich gehalten hatte.
Zur Abschlussausstellung am Donnerstag wurden die Eltern zu einem einfachen coronagemässen Apéro und natürlich zur Vernissage eingeladen. Das gemeinsame Erleben und Staunen wurde mit dem Einsturzspektakel und dem gemeinsamen Aufräumen abgerundet. Viel lautem Geschrei und wildem Getobe, und mit ein bisschen Wehmut wurde der grosse Gemeischaftsturm und alle anderen Bauwerke zu Fall gebracht. Der Lärmpegel von zigtausend Holzbauklötzen war enorm.
Die Bauwerke bleiben uns leider nur noch auf den Fotos, aber wir hoffen, dass das sonstige Erlebte noch weiter bei all den Beteiligten erhalten bleibt.

Das Video zum Turmeinsturz gibt es » hier. Der Turm überlebte erstaunlicherweise einige Löcher, bis er dann wirklich in sich zusammenfiel.
Holzbauwelt
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Fotografin Kira Frei
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Bereitgestellt: 04.08.2020     Besuche: 143 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch