Kurt Bienz

ökumenische Gemeindeabende zu Franz von Assisi, Niklaus von Flüe, Cicely Saunders

Franziskus von Ren&eacute; Villiger <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Kurt&nbsp;Bienz)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>259</div><div class='bid' style='display:none;'>9484</div><div class='usr' style='display:none;'>96</div>

Drei ausgewiesene Experten in ihrem Fachgebiet lassen die Leben von Franz, Niklaus und Cicely aufscheinen und lassen sie für unsere Gegenwart fruchtbar werden.
Kurt Bienz,
und Udo Schaufelberger, laden herzlich zu diesen Abenden ein.

An jedem Abend
- hat der Künstler das Wort. Karl Lakowitz lässt uns Anteil haben an seinen Gedanken bei der Vorbereitung der Skulpturen am Ökumeneweg.
- reagiert eine Stimme aus dem Dorf auf das Referat.
- können wir mit den Referierenden ins Gespräch kommen.

Die Abende werden per Livestream übertragen. Hier der Link:


jeweils am Donnerstag, 19.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus Jegenstorf
29. April, Niklaus Kuster Leben mit Tiefe und Weite: Franz von Assisi
6. Mai, Bernhard Rothen Niklaus von Flüe, Vermittler des Friedens zwischen Stadt und Land.
20. Mai, Martina Holder "Dass du bis zuletzt leben kannst" - Die Palliative Pionierin Cicely Saunders und ihr geistliches Erbe



29. April, Niklaus Kuster Leben mit Tiefe und Weite: Franz von Assisi
Franz von Assisi steht für eine Spiritualität, die Weltliebe mit Gottesfreundschaft,
das ICH mit dem WIR und Menschen mit der Schöpfung beherzt verbindet.
Kirchenreform war seine Absicht nicht, und doch ermutigt er heute Kirchen und Religionen der ganzen Welt.


Franz von Assisi hat lange Jahre religiös gleichgültig gelebt und findet seinen Weg am Rand der institutionellen Kirche.
Martin Luther erkennt in ihm einen Vorläufer und die Weltreligionen treffen sich heute in seiner Stadt.
Der reich illustrierte Vortrag spürt der Sinnsuche des jungen Kaufmanns nach, fragt nach den Quellen seiner Spiritualität
und nach der Kraft einer Bewegung, die sehr schnell geschwisterliche Züge annahm.
Was haben Reformatoren an Franziskus bewundert und wozu ermutigt er Kirchen heute?
Der Bogen spannt sich vom religiös unmusikalische Leben eines jungen Bänkers
bis zur christlich-islamischen Erklärung über die Geschwisterlichkeit aller Menschen von 2019.

Br. Niklaus Kuster ist als Kapuziner ein Reformfranziskaner,
promovierter Theologe und Franziskusforscher.
Er lehrt Kirchengeschichte und Spiritualität
an der Universität Luzern und den Ordenshochschulen in Madrid und Münster.
Unter seinen zahlreichen Büchern erscheint diesen Frühling die Doppelbiografie
«Bruder Feuer und Schwester Licht: Franz und Klara von Assisi»


6. Mai, Bernhard Rothen Niklaus von Flüe, Vermittler des Friedens zwischen Stadt und Land.
Das Tagsatzungsprotokoll vom 22.Dezember 1481 dankt Niklaus dafür, dass er das neue Bündnis vermittelt hat. Auf dieser Grundlage konnte die Eidgenossenschaft zusammenwachsen, und diese Grundlage gilt es heute dringend neu zu entdecken.

Die Aktenlage ist eindeutig: Niklaus von Flüe hat der Schweiz das erste Bündnis vermittelt, das verfassungsrechtliche Qualitäten hatte. Er ist der Gründer der Schweiz. Seinen wegweisenden Rat schöpfte er aus der täglichen Meditation des Kreuzweges, den Jesus am Karfreitag gehen musste, und aus dem Namen des dreieinigen Gottes. In einem Brief, den er diktierte, dankte er dafür, dass ihm dieses Friedenswerk möglich geworden war, und ermahnte die Eidgenossen, ihre Alltagsaufgaben auf dieser Grundlage anzugehen. Diese Dankesschuld gegenüber dem Evangelium wollten die radikalen liberalen Vordenker im 19. Jahrhundert zudecken. Sie lancierten deshalb «Wilhelm Tell», den «Retter von uns allen» (wie es im Drama Friedrich Schillers heisst). Der Vortrag deckt wieder auf, warum die Schweiz ohne ihre Grundlage im Evangelium nicht Bestand haben kann, und bettet das ein in den Konflikt zwischen Stadt und Land, der durch die ganze Bibel hindurch sein befruchtendes Potential entfaltet.

Paul Bernhard Rothen war Pfarrer in Zweisimmen, am Basler Münster und in Hundwil AR. Er wurde zum Doktor der Theologie durch eine Arbeit zum Schriftprinzip Martin Luthers und Karl Barths. 1996 gründete er die Stiftung Bruder Klaus.


20. Mai, Martina Holder "Dass du bis zuletzt leben kannst" - Die Palliative Pionierin Cicely Saunders und ihr geistliches Erbe
Ein Leben für schwerkranke und sterbende Menschen. Was uns die ökumenisch gesinnte Palliative Pionierin heute zu sagen hat.

Im ersten Teil wird das Leben der Palliative Pionierin vorgestellt. Im zweiten Teil werde ich ihren christlichen Glauben, der von einer ökumenischen Ausrichtung geprägt war, vorstellen.
Im zweiten Teil werden auch die von ihr verfasste geistliche Schriftsammlung ("Der Horizont ist nur die Grenze unserer Sicht", TVZ 2015) und einige ihrer Publikationen Grundlage für die Ausführungen sein.
Für Fragen und Diskussionsbeiträge aus dem Publikum ist der dritte Teil des Plenum Teils vorgesehen.

Martina Holder-Franz ist Ev-Ref. Pfarrerin in Riehen. Sie ist dort mit ihrem Mann, Pfr. Dan Holder, für die Gemeindearbeit und die Leitung des Evangelischen Studienhauses zuständig. Sie hat vier Kinder und beschäftigt sich seit rund 10 Jahren mit dem Leben und Denken der britischen Palliative Care Pionierin Cicely Saunders. Sie übersetzte zwei Bücher von Cicely Saunders ins Deutsche und schrieb 2012 über ihr theologisches Denken ein Buch.

Anmeldung zu den ökumenischen Gemeindeabenden

Frei sind noch 35 von 50 Plätzen.
Im Moment dürfen wir die Veranstaltung noch gar nicht durchführen.
50 Personen dürfen im Saal dabei sein.
Bitte pro Person eine Anmeldung ausfüllen.
Telefonische Anmeldungen bitte an Kurt Bienz, 031 761 01 39.
Name*
Vorname*
Ort*
Telefon*
E-Mail*
Ich melde mich an für
  * Pflichtfeld (Bitte alle Pflichtfelder ausfüllen)


Bereitgestellt: 03.03.2021     Besuche: 6 heute, 254 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch