Regula Walther

Fyre mit de Chlyne

5 Ostern 21 <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;S.&nbsp;Aeschbacher)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kgju.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>685</div><div class='bid' style='display:none;'>9609</div><div class='usr' style='display:none;'>16</div>

Ostern feiern - Leben feiern mit allem was dazu gehört!
Fröhliche Kinder kommen voller Erwartung zur Kirche, die sie mit Glockengeläute empfängt!
Gits ächt e Oschterhasegschicht?
Von der Orgel begleitet nehmen die Grossen und Kleinen Platz. Das Licht der Kerze lässt uns nicht vergessen, dass Gott in unserer Feier mitten drinn ist.
Ja und um ihn geht es auch in der Geschichte, um Jesus nämlich.
Das Bébé, das in der Krippe liegt, erinnert uns an Weihnachten. Das der kleine Jesus aber nicht ein Baby geblieben ist, finden die Kinder einleuchtend. Sie wachsen ja alle auch und werden gross.
Als erwachsener Mann, arbeitet er als Bauhandwerker, wie sein Vater Josef. Er heiratet aber nicht, sondern er sammelt eine Gruppe Freunde (Jünger) um sich und zusammen erleben sie viel Besonderes:

z. B.
- Jesus heilt einen Blinden
- Jesus verwandelt Wasser in Wein an einem Fest
- Jesus geht auf Kinder zu und spielt mit ihnen, obwohl man das damals nicht so machte

Zusammen mit seinen Freunden sitzt er auch immer wieder am Tisch.
Dann nimmt er das Brot, dankt seinem Vater im Himmel dafür und verteilt es. Seinem Vater im Himmel sagt er oft 'Abba', das heisst in seiner Sprache Papa.
Jesus erzählt den Freunden immer wieder davon, dass er sterben werde, aber bald danach wieder lebendig sein werde und zu seienm Vater zurück gehe. Die Freunde verstehen das aber nicht.
Für sie und viele Menschen die Jesus so begegnen, ist es schön. Sie hoffen, dass es immer so bleiben wird.

Es gibt aber auch Leute, die wollen Jesus nicht. Sie wollen, dass er weg ist.

Dass Jesus am Kreuz sterben muss, das wissen viele Kinder. Der tote Jesus kommt in ein Grab, das aussieht wie eine Höhle. Ein grosser Stein verschliesst die Höhle.

Zusammen mit 2 Jesusfreunden, die traurig sind, weil ihr bester Freund jetzt nicht mehr da ist, gehen wir auf den Weg zurück in ihr Dorf. Zuerst ist der Weg voller grauer Steine und die beiden Männer sind traurig und enttäuscht.
Als dann plötzlich ein dritter Mann dazukommt und sie tröstet, wird ihr Weg farbig, der lange Weg nicht mehr so streng. Sie spüren etwas in ihrem Herz, das sie freudig macht.
Am Abend laden sie den fremden Wanderer ein in ihr Haus. Sie sitzen zusammen am Tisch. Der Gast nimmt das Brot, dankt seinem Vater im Himmel dafür und verteilt es - halt das kennen die Beiden doch, das machte doch auch ihr grosser Freund Jesus immer so!
Als sie zu ihm schauen wollen, ist er nicht mehr da! Aber sie sind sicher, das war Jesus!
ER LEBT!
Voller Freude springen sie zurück. Der grosse Stein vor der Höhle ist weg!
Ja genau, das ist Ostern!
Jesus lebt für immer unter uns, er hat die Dunkelheit und den Tod besiegt. Seit diesem ersten Ostermorgen können wir jubeln!

Mit einem 'Gärtchen' voller Kresse gehen die Osterleute wieder nach Hause.




Regula Walther,
Bereitgestellt: 10.04.2021     Besuche: 97 Monat 
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