Seniorennachmittag - Film "Lina" mit Gästen

Lina (Foto: Franziska Vogt)
ZEDER - Das Berner "Zeichen der Erinnerung"

Die Praxis der fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen im 19. und 20. Jahrhundert ist ein ausgesprochen dunkles Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte. Der Kanton Bern war von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen der am meisten betroffene Kanton der Schweiz. In jeder Gemeinde finden sich Geschichten über Menschen, die das Schicksal eines Verdingkindes ein Leben lang ertragen mussten.

Die Kommission für soziale Anliegen vertreten durch Gemeinderätin Lydia Baumgartner und die reformierte Kirchgemeinde Jegenstorf laden aus diesem Anlass zu einem Filmnachmittag mit einem Referat von Frau Biondi ein.

Im Film "Lina" wird ein Teil der Geschichte von Frau Biondi erzählt.
Die rebellische Lina (Rabea Egg, Schweizer Fernsehfilmpreis 2016) wird Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und begegnet rund 40 Jahre später ihrem Sohn, den sie im Gefängnis geboren und zur Adoption hat freigeben müssen. Ein berührendes Drama über ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte, basierend auf realen Schicksalen.
Alle Generationen sind herzlich willkommen!
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